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  konzert   Earle Brown Interpretationen

Kooperation mit Marko Timlin, www.timlin.de >

Uraufführung in Planung,

von Earle Browns „4 Systems“ interpretiert vom SCANNER ORCHESTER im St. Elisabeth, Berlin

Im November 2019 wurde ich vom Klangkünstler Marko Timlin nach Helsinki eingeladen, um dort seine Interpretation von Steve Reichs „piano phase“ mit 104 räumlich verteilten Floppylaufwerken zu dokumentieren. In weiteren Gesprächen stellte mir Marko Timlin sein neustes Projekt vor, das SCANNER ORCHESTER, dessen Entwicklung von der Swedish Cultural Foundation gefördert wurde.

Das Instrument lebt. Das Licht der bewegten Scanner, der Klang der Scanner selbst, die analoge Verstärkung, wird zu einem in sich geschlossenen, homogenen System, was den Betrachter und Zuhörer in eine ungewohnt-gewohnte Klangwelt fallen lässt. Die vielschichtige Verknüpfung von Geschichte, Ästhetik, Mechanik und Technologie machen dieses Instrument einzigartig und erhaben.

Aus diesem Grund möchte ich Earle Browns grafische Partitur mit dem Scanner Orchester in Dialog setzen, denn „4 Systems“ ist ebenso eine Verknüpfung von Geschichte, Ästhetik, Kreativität und Freiheit.

Der Konzertraum wird dabei Teil des Orchesters, ist Teil der Notation, Teil von Earle Browns Aufforderung zur freien Kreativität. Das Stück versteht sich als Aufforderung und Verpflichtung den (Klang-)Raum zu schaffen.

4 Systems at St. Elisabeth church by Ann

Der Konzertraum wird dabei Teil des Orchesters, ist Teil der Notation, Teil von Earle Browns Aufforderung zur freien Kreativität. Das Stück versteht sich als Aufforderung und Verpflichtung den (Klang-)Raum zu schaffen.

  video projekt/kunstkatalog  

Dokumentation zur Installation /// Editorialdesign

MARKO TIMLIN, HELSINKI

SCANNER
ORCHESTER

Das SCANNER ORCHESTER besteht aus radikal modifizierten Scannern, die sich in großen, gewölbten Schalltrichtern befinden. Es ist eine Mischung aus Klangskulptur, Musikinstrument und Lichtinstallation. Ein multidimensionales Klangobjekt, das sowohl akustisch als auch visuell einer digital-radikal-urbanen Ästhetik folgt. Das Instrument selbst spiegelt die Geschichte der wiedergebenden Musik, von der rein akustischen Klangverstärkung durch große Schalltrichter (wie bei alten Grammophonen), über die künstlerische Verwandlung digitaler Objekte, bis hin zur Frequenzsteuerung und Programmierung der entblößten Scannern-Technologie mit Hilfe von arduino Mikroprozessoren.