Rauminstallation,  ELBA Kunst Cluster, NRW
"SIN" Elba Fabrik, Wuppertal

Alte Fabirkvorhänge verdunkeln den Raum.

300 Künstler bringen Bewegung in die Elba Fabrik. Das Ergebnis ist mitunter skurril.

Von Barbara Opitz, WZ-Presse

Wuppertal. "Wo geht’s zum Designmarkt?" Die ehemaligen Elba-Fabrikhallen an der Moritzstraße sind alles andere als übersichtlich. "Weiß nicht", murmelt einer beim Vorbeigehen. "Ich staune einfach nur", sagt er und verschwindet dann in den Gängen des Gebäudes. 300 Künstler haben sich zum NRW-Tag in den alten Fabrikhallen an der Wupper sowie in den Arrenberg’schen Höfen unter dem Namen "Kunst Cluster" zusammengefunden.

Beim Schlendern durch die alte Fabrik erwartete den Besucher an jeder Ecke eine neue Überraschung. Enge Gänge, steile Treppen: Jeder Raum ist anders - hell, dunkel, chaotisch, bunt, trist, leer, voll. Überall hängen Bilder, Fotomontagen, Kollagen, stehen Skulpturen unvermittelt im Raum, Installationen versperren den Weg. Es gibt viel Skurriles zu sehen: große Akt-Fotos, an Wände projizierte Riesen-Kakerlaken, einen ausgestopften erhängten Hasen oder eine "Kunstkartoffel". Kunst als Ergebnis eines kreativen Prozesses? ..... 1500 Neugierige, so schätzt er Samstagabend, ....